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Neue Fenster - Neues Lüftungsverhalten


Neue Fenster bringen für Sie als Bewohner viele Vorteile mit sich, da Ihre Wohnung hierdurch einen verbesserten   Schallschutz    aufweist   und    die   Wärmedämmung   und   Dichtigkeit wesentlich verbessert wurde.

Sicherlich  konnten  Sie  die  Vorteile,  speziell was den  Schallschutz anbelangt,  schon wahr-nehmen,  den  verbesserten Wärmeschutz  werden  Sie  spätestens im Winterhalbjahr positiv registrieren.

Obwohl diese neuen Elemente, wie gesagt, verschiedene Vorteile für  Sie bringen,  gibt es je-doch auch einige Dinge,  die  Sie hierbei beachten müssen,  um  unnötige  Probleme  zu  ver-meiden.

Durch die wesentlich höhere Dichtigkeit der Fensterelemente wird es notwendig, dass Sie speziell im Winterhalbjahr häufiger und gezielter lüften.

Die feuchtigkeitsgesättigte Innenluft Ihrer Wohnung  muss  regelmäßig gegen Frischluft  aus-gewechselt werden,  um  Feuchtigkeitsschäden und die damit einhergehende Schimmelbild-ung zu vermeiden.

Wie Ihnen sicherlich bekannt,  hat warme Luft einen wesentlich  höheren  Feuchtigkeitsgehalt als kühle,  den  Sie bei einer Abkühlung in Form von Kondensat abgibt. Durch das Bewohnen einer Wohnung  entsteht  im  Laufe  des Tages  eine  große  Menge an Feuchtigkeit ( Atemluft, Verdunstung durch Kochen, Blumen gießen, duschen, bügeln usw.), die die warme, feuchtig-keitsgesättigte Raumluft ohne einen häufigen Luftwechsel nicht aufnehmen kann.

Es ist daher notwendig, speziell bei dichten Fensterelementen,  diesen Luftwechsel  bewusst herbeizuführen und

jeden Raum mindestens 2 - 3 mal am Tag durch Stoßlüftung ( Fenster ganz geöffnet,  keine Schrägstellung) mit frischer Außenluft zu versorgen.

Da, wie bereits erwähnt,  warme  Luft  wesentlich mehr Feuchtigkeit speichern kann als kalte, ist es hierbei wichtig,  die Raumluft in  allen Räumen ( auch in den Schlafräumen ) nach dem Lüften wieder zu erwärmen, um ihr die Möglichkeit zu geben, die angefallene Feuchtigkeit auf-zunehmen.

Höhere  Heizkosten entstehen dabei  nicht,   da  beim  kurzem Lüften ( 10 - 15 Min. ) nur die Luft, nicht aber die Baustoffe abkühlen,  andererseits  trockene Baumaterialien aber einen besseren Dämmwert haben als feuchte.

Ausserdem sollten Sie darauf achten,  dass  die  Rauminnentüren  außerhalb  der  Lüftungs-phase stets geschlossen  bleiben,  um  einen  Luftaustausch  innerhalb  der  unterschiedlich warmen Räume zu vermeiden.

Sofern Sie sich an diese Grundregeln halten,  werden  Sie  nicht  nur mit Ihren neuen Fenster-elementen, sondern auch mit  Ihrem Raumklima stets  zufrieden sein.  Die  bei falscher Nutz-ung  häufig auftretende  unliebsame  Schimmelbildung  wird vermieden  und  Renovierungen sind nicht so oft nötig,  wie bei einer Sporenbildung durch feuchte Wandoberflächen, die spe-ziell den Hausstaub binden.

Sofern sich in diesem Zusammenhang noch Fragen ergeben, stehen wir Ihnen jederzeit ger-ne für weitere Informationen zur Verfügung.

Ihr Team der WBG